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Polyamide und Zwischenprodukte

Ultramid® Flex F38

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Das neue biobasierte Copolyamid von BASF eröffnet neue Möglichkeiten für die Kreislaufwirtschaft

 

Ultramid® Flex F38 ist ein vollkommen neues, biobasiertes Copolyamid. Teile der Rohstoffe für das Monomer stammen aus Rapsöl aus lokalem Anbau. Das Produkt hat einen durchschnittlichen biobasierten Kohlenstoffgehalt von 34 %*. Somit ist der CO2-Fußabdruck von Ultramid® Flex F38 niedriger als der von PA6 und PA6/6.6.

* Bestimmt durch Messung der Isotopenverhältnisse 14C/12C und 13C/12C mithilfe von Beschleuniger-Massenspektrometrie gemäß ASTM D6866.

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Der Schweizer Verpackungshersteller O. Kleiner AG hat in Zusammenarbeit mit BASF eine nachhaltige aluminiumfreie Verpackung für Kaffee entwickelt. Hierbei kommt nicht nur ein Bio-Polyethylen, sondern auch das biobasierte Copolyamid Ultramid® Flex F38 zum Einsatz. Das Polyamid der BASF verleiht der Verpackung die nötige mechanische Stabilität und Durchstoßfestigkeit. Der deutlich reduzierte Verbrauch an fossilen Rohstoffen bei der Produktion dieser innovativen Verpackung führte auch zu einer signifikanten Reduzierung der CO2-Emissionen. Ultramid® Flex F38 trägt durch seinen hohen biobasierten Anteil von bis zu 34 % an Rapsöl aus regionalem Anbau erheblich zu einer höheren Nachhaltigkeit bei. Mithilfe von Ausgleichsmaßnahmen und dank Nutzung eines Bio-Polyethylens ist die Kaffeeverpackung komplett CO2-neutral.

 

 

Eine wertschöpfende Lösung, die Nachhaltigkeit und Leistungsfähigkeit in der Verpackungsindustrie miteinander verknüpft

Dank seiner Weichheit, Transparenz und der herausragenden Schlagzähigkeit bei niedrigen Temperaturen eignet sich Ultramid® Flex F38 ideal für weiche Vakuumverpackungen und Schrumpfbeutel sowie für kältebeständige Verpackungen.

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Aufgrund seiner höheren Weichheit zeichnet sich Ultramid® Flex F38 durch eine herausragende dynamische Reißfestigkeit aus – und das ohne negative Auswirkungen auf die Durchstoßfestigkeit.

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Mit einer 15-mal höheren CO2- und O2-Durchlässigkeit als bei herkömmlichem Polyamid 6 besitzt Ultramid® Flex F38 deutlich veränderte Barriere-Eigenschaften. Ultramid® Flex F38 eignet sich damit beispielsweise hervorragend für den Einsatz als Käsereifebeutel.

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Ultramid® Flex F38: Ideale Lösung für eine Vielzahl technischer Folien

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Aufgrund des neuen Comonomers unterscheidet sich Ultramid® Flex F38 in vielerlei Hinsicht von PA6 oder PA6/6.6. So hat es zum Beispiel vor allem bei hoher relativer Feuchtigkeit eine viel geringere Wasseraufnahme als PA6 oder PA6/6.6. Diese und andere Eigenschaften machen es zu einer kosteneffizienten Alternative zu langkettigen aliphatischen Polyamiden (z. B. PA6/12, PA11, PA12).

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Verarbeitbarkeit

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Ultramid® Flex F38 besitzt eine deutlich höhere Stabilität der Schmelze als herkömmliche Polyamide. Dadurch ergibt sich eine hervorragende Blasenstabilität bzw. ein höheres Aufblasverhältnis. Aufgrund dieser Eigenschaften bei der Verarbeitung kann der Anwender die gesamte Folienstruktur optimieren. Das Material ist sofort nach der Verarbeitung auch ohne Konditionierung sehr weich. Dies bietet erhebliche Vorteile bei der Verarbeitung der Folie bei niedrigen Temperaturen und geringer Luftfeuchtigkeit.

Ihre Vorteile auf einen Blick

- Niedriger CO2-Fußabdruck

- Weich und transparent selbst bei niedrigen Temperaturen

- Höhere Stabilität der Schmelze

- Zähigkeit und Reißfestigkeit auch bei niedrigen Temperaturen

- Niedrigere Wasseraufnahme

- Verarbeitbar bei niedrigeren Extrusionstemperaturen

- Hervorragende Schlagzähigkeit selbst bei niedrigen Temperaturen

- Sehr gute Salpetersäure- und Zinkchlorid Beständigkeit

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