25. November 2020
Global
Petrochemicals

BASF und Linde haben eine Kooperationsvereinbarung zur Unterlizenzierung der BASF-Technologie für hochreines Isobuten (HPIB) unterzeichnet

Die Nachfrage nach hochreinem Isobuten macht dieses Produkt zu einem der am schnellsten wachsenden Märkte für chemische Zwischenprodukte weltweit. Es wird in einer Vielzahl von hochwertigen Anwendungen wie Butylkautschuk, Polyisobuten (PIB) und (Poly)methylmethacrylat (PMMA) verwendet.

Nach Unterzeichnung einer umfassenden Kooperationsvereinbarung zwischen BASF und Linde im Jahr 2019 bietet Linde Lizenz- und Engineering-Leistungen und/oder Services im Bereich Engineering, Beschaffung und Anlagenbau für die überlegene BASF-Technologie an, die die Herstellung von HPIB aus C4-Strömen von Raffinerien und Steamcrackern ermöglicht.

Die Technologie von BASF bietet im Vergleich zu anderen HPIB-Produktionsrouten Vorteile in der Wirtschaftlichkeit der Prozesse sowie bei den folgenden technischen Aspekten:

  • Hohe Selektivität und Produktqualität
  • Keine Bildung eines Azeotrops, was die Abtrennung erheblich vereinfacht und den Energiebedarf reduziert
  • Breite Palette von kommerziell erprobten Kapazitäten (von 25 kt/a bis mehr als 150 kt/a)
  • Keine spezielles Equipment erforderlich

Mit dieser HPIB-Produktionsmethode, die bisher weitgehend firmenintern genutzt wurde, können Lizenznehmer von den Erfahrungen profitieren, die BASF durch jahrzehntelangen kommerziellen Betrieb in zahlreichen Anlagen und einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess gewonnen hat. Das HPIB-Verfahren lässt sich problemlos in die C4-Wertschöpfungskette sowohl von Steamcrackern als auch von Raffinerien integrieren.

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Lisa Herz
Global Communications - Petrochemicals Division
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BASF Antwerpen, HPIB-Anlage. Foto: BASF
Letzte Aktualisierung 25. November 2020