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Nachhaltiger Straßenbau mit B2Last®

Sie sind auf der Suche nach einem nachhaltigen, aber dennoch leistungsstarken Bitumenadditiv? BASF hat eine intelligente und innovative Bitumenmodifikation entwickelt, mit der Sie Ihre CO2- und Bitumenemissionen senken und Straßen länger widerstandsfähiger machen.

Druck

Der Schwerlastverkehr nimmt weltweit zu, gleichzeitig werden die klimatischen Bedingungen extremer: Straßenbeläge sind dadurch immer höheren Belastungen ausgesetzt. Additive für Bitumen spielen eine entscheidende Rolle, wenn es um die Langlebigkeit von Asphalt geht. Zugleich sind die Themen Arbeitsschutz, Umweltschutz sowie die Reduktion von CO2-Emissionen für den Straßenbau von zentraler Bedeutung. 


Mit B2Last® hat BASF ein innovatives Bitumenadditiv entwickelt, das die Asphaltperformance mit der Nachhaltigkeit vereint: Temperaturabgesenkter Einbau bei gleichzeitig hohem Asphaltgranulatanteil wird durch den Einsatz von B2Last bei konstant guter Verarbeitbarkeit möglich. So entstehen deutlich geringere Bitumen- und CO2-Emissionen. Zusätzlich wird die Widerstandsfähigkeit des Asphaltes verbessert. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer der Straße.

B2Last® ist daher das Bitumenadditiv für einen nachhaltigen Straßenbau.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Gesteigerte Asphaltperformance – Beim Einsatz von B2Last wird die Härte und Elastizität des Asphalts gesteigert. Das erhöht die Langlebigkeit der Straße.

  • Schonung von Primärresourcen – Einsatz hoher AG-Quoten ist auch bei temperaturabgesenkten Einbau mit unverändert guter Verarbeitbarkeit möglich.

  • Geringere CO2-Emissionen – Ermöglicht 30-40 °C niedrigere Misch- und Einbautemperaturen (Warm-Mix-Asphalt). Das spart Energie und Ressourcen.

  • B2Last macht das Arbeiten sicherer:  Durch geringere Verarbeitungstemperaturen werden Bitumenemissionen gesenkt

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Schnelle Bitumenmodifikation direkt an der Asphaltmischanlage

Spart Bitumenlagerkapazität

Niedrigere Bitumenlagertemperatur möglich

Einfache Produktlagerung und -dosierung

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Nur 2-3 % Additiv notwendig

Hohe Flexibilität - Asphalt-Performance nach  Bedarf

Einfache Steuerung der Performance über            Dosiermenge

Produktionskapazität der MIschanlage unverändert

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Ermöglicht 30-40°C niedrigere Misch- 
und Einbautermperaturen

Besserer Arbeitsschutz - bis zu 65 % geringer Bitumenemissionen

Einsatz höherer Asphaltgranulat-Anteile bei gleichzeitig guter Verarbeitbarkeit

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Veringerung des CO2-Ausstoßes entlang der Prozesskette

Hervorragendes Verformungs- und Ermüdungsverhalten über einen breiten Temperaturbereich

Macht Straßen langlebiger

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B2Last Funktionswiese


Die Reaktivmodifizierung von Bitumen

B2Last bildet mit Bitumenbestandteilen eine Netzwerkstruktur mit guten elastischen Eigenschaften sowie einer hohen Widerstandsfähigkeit und Rissbeständigkeit über einen weiten Temperaturbereich aus. B2Last wird dabei in das Netzwerk eingebunden und über den Verlauf der Reaktivmodifizierung vollständig umgesetzt. 

Mit der Dosiermenge für B2Last wird die Elastizität und der Erweichungspunkt erhöht, das Tieftemperaturverhalten bleibt unverändert. Durch die Wahl des Ausgangsbitumens können die Tieftemperatureigenschaften angepasst werden. Damit kann die Leistungsfähigkeit des Bindemittels über einen weiten Bereich flexibel variiert werden. 

 

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Asphaltprobekörper (reaktivmodifiziert und unmodifiziert) nach dem Druckschwellversuch


Temperaturabgesenkter Einbau durch die Reaktivmodifizierung  

B2Last wird im Herstellungsprozess von Asphalt mit dem Bitumen homogenisiert. So wird zunächst die Fließfähigkeit des Bindemittels durch B2Last als niedrigviskose Flüssigkeit erhöht. Dadurch kann die Herstellungs- und Verarbeitungstemperatur des Mischguts ohne Nachteile auf die Verdichtbarkeit reduziert werden.

Über den Transport- und Einbauprozess bildet sich durch die Reaktivmodifizierung ein Polymernetzwerk aus B2Last und Bitumen aus. Dabei dienen die an den Bitumenkomponenten enthaltenen reaktiven Gruppen als Andockstellen für B2Last. Besonders Bitumen aus Asphaltgranulat weist dabei einen hohen Anteil an reaktiven Gruppen auf, wodurch eine gute Anbindung von Frischbitumen an recyceltes Bitumen möglich wird. Das gewährleistet eine sehr gute Verarbeitbarkeit vom Mischgut und erlaubt den Einsatz hoher AG-Quoten. Nach vollständiger Verdichtung und Abkühlung des Asphalts ist die Reaktivmodifizierung abgeschlossen und die maximale Stabilität des Asphalts hat sich aufgebaut.

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Die Chemie der Reaktivmodifizierung

Durch die Reaktivmodifizierung werden die Bestandteile im Bitumen miteinander vernetzt. Diese chemische Vernetzung findet vor allem zwischen den enthaltenen Harz- & Asphaltbestandteilen statt. Denn diese besitzen einen besonders hohen Anteil an sog. funktionellen Gruppen. An diese Gruppen knüpft das B2Last über den Herstellungs- und Verarbeitungsprozesses des Asphaltes an. 

 

Wechselwirkung mit gealterten Bitumen aus Asphaltgranulat (AG)

Das Bitumen aus dem wiederverwendeten Asphaltgranulat weist dabei einen höheren Anteil an Asphalten und eine erhöhte Funktionalität auf. Das wirkt sich positiv auf die Reaktivmodifizierung aus. Mit diesen Bitumen kann das B2Last eine besonders dichte Vernetzung aufbauen und zusätzlich die Bitumenarten gut verknüpfen. Das Bindemittel wird homogener und lässt das hergestellte Asphaltmischgut auch bei hohem Asphaltgranulatanteilen hervorragend verarbeiten

Bitumenaerosole und -dämpfe


B2Last ermöglicht die Herstellung und den Einbau von Asphalt bei Temperaturen unter 140 °C (Warm-Mix-Asphalt) und reduziert so die Bildung von Bitumenaerosolen und –dämpfen. Bei Asphaltierungen konnte eine Reduzierung der Emissionsbelastung auf der Baustelle um bis zu 65 % im Vergleich zu einem bei ca. 170°C verarbeiteten Referenzsystem (Hot-Mix-Asphalt) erreicht werden. So kann B2Last einen wichtigen Beitrag leisten, die Einhaltung des ab 2025 in Deutschland geltenden Grenzwertes von 1,5 mg/m³ zu erreichen. 

Produktsicherheit


Gesundheit und Sicherheit haben für uns höchste Priorität – bei allen Anlagenversuchen unterweisen wir unsere Kunden zur sicheren Verarbeitung und zum sicheren Umgang mit dem Produkt. Zusätzlich werden während Herstellung und Verarbeitung von B2Last modifiziertem Mischgut die Produktemissionen erfasst. Dabei bestätigen die zahlreichen Messungen in der Praxis, dass die von modifizierten Mischgut ausgehenden Emissionen an B2Last deutlich unter der maximalen Arbeitsplatzkonzentration liegen.



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Messung Bitumenemissionen

                                                                                  

                                               

B2Last - Asphaltierung der PWC-Anlage A96 Kreuzlinger Forst am 19.06.2019

Messung Produktemissionen

Unsere Lösung für einen nachhaltigen Straßenbau

  • Abgesenkte Mischguttemperaturen – Niedrigere Misch- und Einbautemperaturen sparen Energie und damit Zeit und Geld. Zusätzlich werden die CO2- und Bitumenemissionen gesenkt.

  • Hohe Recyclingasphaltquoten – Ein hoher Anteil an Recyclingasphalt ist möglich, ohne die Verarbeitbarkeit des Mischgutes negativ zu beeinflussen.

  • Langlebigere Straßen – hervorragendes Spurrinnen- und Ermüdungsverhalten über einen breiten Temperaturbereich. Ebenfalls exzellente Beständigkeit des Asphaltes gegenüber Rissbildung bei tiefen Temperaturen.

                  

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Neben mehreren Stecken in den USA wurden deutschlandweit in Bayern, Nordrhein-Westfalen sowie in Rheinland Pfalz einige Kilometer öffentliche Straßen asphaltiert. Überall überzeugte der modifizierte Asphalt sowohl bei der Herstellung und Einbau als auch bei der Performanceprüfung mit seinen herausragenden Eigenschaften.

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